St. Leon-Rot: Schweizer Doppelsieg

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Beim SLR Academy Invitational im Golfclub St. Leon-Rot gewinnt Nicola Gerhardsen (Bild) einen Schlag vor Cédric Gugler. Die anderen Schweizer Jung-Amateure zeigen sich ebenfalls in starker Form. 

Europas Top-Golfer unter 25 Jahren massen sich beim SLR Academy Invitational. Einen Schweizer Doppelsieg konnte man also nicht unbedingt erwarten. In einer spektakulären Finalrunde überholte Nicola Gerhardsen von Platz drei aus seine Konkurrenten. Mit sechs sauberen Birdies und 12 Par spielte er das zweitbeste Resultat des gesamten Turniers. Mit total 12 unter Par nach drei Durchgängen setzte sich der Junioren-Schweizermeister hauchdünn vor Cédric Gugler durch.

"Es war ein spezieller Sieg für mich, erstens war es ein internationales Turnier und dass mein Coach Chris Braun dabei sein konnte machte es noch viel besser. Ich hatte womöglich mein bestes Spiel in diesem Jahr und war mental extrem stark in der letzten Runde", kommentierte Gerhardsen.

Gugler hatte zwischenzeitlich ebenfalls geführt, musste neben sechs Birdies allerdings auch zwei Mal einen Schlag abgeben. Der Spieler von St. Apollinaire überholte mit der 68-er Karte aber noch den Einheimischen Petr Hruby, dieser hatte lange geführt, musste auf dem allerletzten Loch aber ein Doppelbogey notieren.
"Ich gönne Nicola den Sieg. Wir hatten einen guten Kampf, dabei hat er einfach weniger Fehler gemacht als ich, trotzdem bin ich mit meinem Spiel sehr zufrieden", kommentiert Gugler den Schweizer Doppelerfolg. 
 
Mit Robert Foley klassierte sich ein weiterer Schweizer Amateur in den Top-10. Der Lausanner spielte Tagesergebnisse von 73 und zwei Mal 69 Schlägen, das ergibt Rang 7. Der Zürcher Ronan Kleu kam mit zwei Par-Runden und der 69-er Karte auf den geteilten 11. Rang. 
 
Moosmann steigert sich jeden Tag
Bei den Frauen klassierten sich die beiden besten Schweizerinnen auf dem geteilten 14. Rang: Elena Moosmann und Tiffany Arafi. 
Die Baslerin konnte vor allem im zweiten Durchgang mit einer 69-er Karte oder vier unter Par brillieren. Im Final blieb sie mit 75 Schlägen erstmals knapp über Par. Moosmann steigerte sich von Tag zu Tag, die 71-Runde im Final ergibt für sie ebenfalls vier unter Par nach drei Durchgängen. 
Klara Wildhaber und Chiara Tamburlini folgen im starken Feld auf den Rängen 23 und 26.
 
 

St. Leon Rot Invitational - 2020