EM der Frauen: Sturdza mit Ass auf Platz 8

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Mit insgesamt sieben unter Par klassiert sich die Genferin Caroline Sturdza an den Europameisterschaften in Slowenien auf dem starken achten Rang. Geholfen hat beim starken Finish auch ihr erstes Ass ihrer Karriere. 
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Nach vier Runden musste ein Stechen über den Europameister-Titel entscheiden. Dort setzte sich die Deutsche Paula Schulz-Hanssen gegen die Französin Chloé Salort durch. Die frisch gekürte Goldmedaillen-Gewinnerin bei der EM der Juniorinnen war im Final lange Zeit alleine in Führung, erst wegen einem Doppelbogey auf Bahn 18 musste Schulz überhaupt in die Verlängerung über drei zusätzliche Spielbahnen.
Deutlich besser war das Finish von Caroline Sturdza. Nach den Frontnine lag sie noch auf Par-Kurs, unter anderem mit zwei Birdies und einem Ass auf Loch 16 verbesserte sie sich im Final noch um neun Ränge. «Der Ball rollte am Loch vorbei, dank dem Backspin passte er schliesslich perfekt», freut sich die Genferin über ihr allererstes Hole-in-One an einem Turnier. 
«Das ist genau der Finish den wir angestrebt haben», kommentiert Coach Beat Grossmann den Top-10-Platz von Sturdza. Deutlich weniger gut verliefen die letzten Bahnen an der EM für Elena Moosmann. Vor dem Final lag sie bei fünf unter Par in den Top-20, bis zur Halbzeit konnte sie sich noch einen Schlag verbessern. Mit zwei Doppelbogeys auf den beiden Par-5 Löchern und einem weiteren Schlagverlust zum Schluss fiel Moosmann auf den 35. Schlussrang zurück. 
Dies genau gleich wie Tiffany Arafi. Die Baslerin beendete den letzten internationalen Einsatz in dieser Saison mit einem Birdie. Mit der Par-Runde kommt sie ebenfalls auf ein total von eins unter Par nach vier Durchgängen.
Als vierte Schweizerin hatte sich auch die Lausannerin Ginnie Lee für den Final qualifiziert. Die erste Par-Runde liess sie bei insgesamt eins über Par und das ergibt den 42. Schlussrang.