Topgolf ist nun 2,5 Milliarden wert

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Callaway übernimmt die Mehrheit beim erfolgreichen «Golf-Entertainer» Topgolf. Damit ist die Firma mit ihren aktuell 63 modernen Driving-Ranges 2,5 Milliarden Dollar wert.

Topgolf hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar erzielt. Zum Unternehmen gehört unter anderem das mobile «World Golf Game» mit 28 Millionen Mitgliedern oder das Ballflug-System Toptracer, das wichtigste Geschäft sind aber die Topgolf-Ranges. An den weltweit 63 Standorten wurden insgesamt 23 Millionen Gäste begrüsst. Die Driving-Ranges mit moderner Technik, aber auch lauter Musik und einem breiten Angebot an Essen und Trinken locken laut Topgolf etwa 50 Prozent Nicht-Golfer an. 
«Topgolf is das Beste für Golf seit Tiger Woods», sagte Callaway CEO Chip Brewer in einem Interview mit dem Wall Street Journal. «Es wird der wichtigste Treiber für neue Golfer sein», ist er überzeugt. 
Der Ausrüster ist bereits seit 14 Jahren bei Topgolf Teilhaber, seit 2012 sitzt Brewer im Verwaltungsrat des Unternehmens. Nun stockt Callaway die Beteiligung von 14 auf 51,5 Prozent der Aktien auf. «Bezahlt» werden die bisherigen Eigentümer mit neuen Anteilen von Callaway. Dazu werden rund 90 Millionen zusätzliche Aktien herausgegeben. 
Das hat die bisherigen Aktionäre von Callaway offenbar überrascht. Direkt nach der Ankündigung der Fusion verloren die Papiere fast 20 Prozent an Wert.