Omega European Masters: Sebastian Söderberg siegt im Fünfer-Stechen

image description
Drama total: Der Schwede Sebastian Söderberg gewinnt am ersten Extra-Loch das Omega European Masters, dies gleich gegen vier Konkurrenten. Superstar Rory McIlroy konnte trotz spektakulärerer Aufholjagd seinen Birdie-Putt nicht verwandeln.

Der 28-jährige Schwede lag auf den Backnine der Finalrunde meist mit an der Spitze, unter anderem wegen einem Drei-Putt-Bogey auf Loch 17 konnten die Verfolger kurz vor Schluss noch aufholen. Rory McIlroy musste nach einem schwachen Start zuerst mächtig aufholen, unter anderem mit einer sensationellen Annäherung auf Loch 18 rettete er sich ebenfalls in Stechen, dass schliesslich von fünf Profis aus fünf verschiedenen Ländern ausgespielt wurde. 
Der Italiener Lorenzo Gagli verabschiedete sich mit einem Schlag ins Wasser als erster aus dem Titelrennen, danach folgte der Argentinier Andres Romero. 
Sebastian Söderberg war der einzige der fünf Profis, der seinen Abschlag auf dem schwierigen 18. Fairway platzieren konnte. Er war dann auch der einzige, der seine Birdie-Chance verwertete. Danach platzierten sowohl Rory McIlroy, als auch der Finne Kalle
Samooja, ihre Birdie-Putts knapp neben das Loch. Für den Schweden, er dieses Jahr erst einen Top-10-Rang erspielen konnte, war der Sieg im Wallis der erste Erfolg auf der European Tour.
«Ich habe absichtlich nicht auf das Leaderboard geschaut und einfach Schlag für Schlag gespielt», sagte er direkt nach dem grössten Erfolg seiner Karriere. Damit macht er in der Jahresrangliste einen riesigen Sprung nach vorn, vor dem Turnier lag er auf Platz 122. Dank dem Sieg behält er nun zwei Jahre die Spielberechtigung auf der European Tour. Zusätzlich zum roten Jacket, bekommt er auch noch einen Check über 416 000 Euro.
 

Schweizer scheiden aus
Für die insgesamt acht Schweizer war der Grossanlass im Wallis frühzeitig beendet, wie im Vorjahr konnte sich kein Einheimischer für den Cut bei eins unter Par qualifizieren. Benjamin Rusch zeigte im zweiten Durchgang eine gute 68-er Karte, allerdings war sein Rückstand nach dem verpatzten Auftakt zu gross. «Ich habe insgesamt 33 Löcher solides Golf gespielt, aber drei Doppelbogeys im ersten Durchgang waren einfach zu viel», kommentierte Rusch. Er habe probiert, sich zurück zu kämpfen, aber am Schluss fehlten zwei Schläge für den Cut. Mit total 1 über Par klassiert er sich auf dem 92. Platz. Genau gleich wie Raphaël de Sousa. Der Genfer war mit einer Par-Runde ins Turnier gestartet, verpasste die mögliche Finalteilnahme im zweiten Durchgang unter anderem mit einem Triple-Bogey auf Loch 17. So blieb er trotz fünf Birdies mit 71 Schlägen knapp über Par.
Drei weitere Schweizer folgen mit total +2, neben den beiden Profis Mathias Eggenberger und Joel Girrbach auch Amateur Ronan Kleu.   
 
Livescoring

Video 
 

Omega European Masters 2019 - Crans-Montana