LPGA hilft den Europäerinnen

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Die Ladies European Tour (LET) und die amerikanische LPGA Tour arbeiten bald enger zusammen. Besonders die LET-Spielerinnen versprechen sich einiges von dem Joint Venture.

Die Ladies European Tour und die LPGA Tour haben bekannt gegeben, dass sie zukünftig enger zusammenarbeiten werden, um das Frauengolf gemeinsam zu fördern und weiter wachsen zu lassen. Im offiziellen Statement der LET heisst es: «Die Kombination aus der Expertise und den Beziehungen, welche die Ladies European Tour in Europa vorzuweisen hat, gepaart mit der globalen Stärke und Präsenz der LPGA Tour und ihrer gemeinsamen Vision für die Zukunft, das professionelle Frauengolf weiter wachsen zu lassen, liefert die Kernzutaten für eine Tour voller Potential.»
 
In der Vergangenheit hatte die Ladies European Tour Probleme damit, ihren Tourkalender mit Turnieren zu füllen. So gab es in diesem Jahr bloss 20 Events der LET, davon die beiden Majors Evian Championship und die AIG Women's British Open. Insgesamt fanden bloss acht Turniere der LET in Europa statt. 
Das Joint Venture mit der LPGA Tour soll nun dabei helfen, dieses Problem zu lösen. Zusätzlich sollen auch die Spielerinnen der Ladies European Tour von der Kooperation profitieren. Ziel ist es, den besten Spielerinnen der LET einen direkten Zugang zur LPGA Qualifying School zu gewähren. 
In den USA blickt das Frauengolf auf höchst erfolgreiche zehn Jahr zurück. Der Anteil der Juniorinnen stieg seither von 20 auf 36 Prozent, auf der LPGA stieg die gesamte Preisgeldsumme auf der LPGA um 80 Prozent, die Zahl der Turniere hat sich um 50 Prozent erhöht.