Keine Schweizer Challenge Tour Turniere

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Sowohl die Swiss Challenge auf Golf Sempach als auch die Rolex Trophy in Genf finden dieses Jahr wegen Corona nicht statt.

«Die Auflagen zur Umsetzung des medizinischen Schutzkonzeptes, welches die European Tour den Veranstaltern auferlegt, sind nur mit unverhältnismässigem Aufwand umsetzbar», sagt Turnierdirektor Daniel Weber. In Anbetracht der weiteren Unsicherheiten wird daher auf die Durchführung der 11. Austragung der Swiss Challenge verzichtet. Das Turnier war zuerst von Ende Mai auf Anfang August verschoben worden. Laut Weber möchte man das Turnier 2021 nachholen, ein Datum stehe aber noch nicht fest. 
Schon früher wurde beispielsweise das Omega European Masters in Crans-Montana oder die Evian Championship der Frauen wegen Corona auf das nächste Jahr verschoben. Nun verzichtet Rolex zusätzlich auch auf das Challenge Tour Turnier im Golfclub Genf, welches ab dem 19. August geplant war. Die Rolex Trophy ist bereits 31 Mal ausgetragen werden, das exklusive ProAm mit den besten 40 Spielern gilt als ältester Event auf der Challenge Tour. 
Rolex hat deshalb beschlossen, das Preisgeld von 290 000 Euro für andere Anlässe auf dieser Stufe zur Verfügung zu stellen.
Der aktuelle Spielplan umfasst noch 14 Turniere, ein Jahr zuvor waren es praktisch doppelt so viel gewesen. Nach den drei Turnieren in Südafrika warten die Profis seit dem 16. Februar auf neue Startgelegenheiten. Nun sind die ersten Termine bekannt. Die Austrian Open im Diamond Country Club (9. bis 12. Juli) markieren die Rückkehr der Challenge Tour nach fünfmonatiger Pause. Es folgen die Euram Bank Open im Golf Club Adamstal. Beide Turniere sind mit einem Preisgeld von 500 000 Euro dotiert, stehen aber auch im Kalender der European Tour, welche ihre Saison 2020 mit den British Masters (22. bis 25. Juli) dann vollständig wieder aufnehmen wird.