DJ holt den Rekord-Preis

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Der Amerikaner Dustin Johnson gewinnt den Saisonabschluss auf der PGA Tour souverän. Mit dem Sieg holt sich DJ den Rekord-Jackpot von 15 Millionen Dollar.

Genau 12 Mal in Serie hat sich Dustin Johnson für das FedEx-Finale der besten 30 qualifiziert, deutlich mehr als alle anderen im Feld. Nun hat es für den 36-Jährigen Weltranglistenersten erstmals geklappt. 
Gefährdet war der Triumph von Dustin Johnson in der entscheidenden Runde der Tour Championship eigentlich nie. Mit fünf Schlägen Vorsprung ging der Longhitter im East Lake Golf Club in das Montagsfinale und machte mit drei schnellen Birdies zu Beginn deutlich, welches Ziel er vor Augen hat: Erstmals in seiner Karriere den FedExCup zu gewinnen.
Trotz zweier Schlagverluste zum Ende seiner Front Nine kamen Justin Thomas und Xander Schauffele mit besseren Runden (beide -4) nicht an DJ heran. Mit einem finalen Birdie auf Loch 18 blieben am Ende noch drei Schläge Reserve auf seine beiden Landsleute.
Auf der PGA Tour ist es für den 1,93 Meter Hünen bereits der 23. Triumph. Kein Spieler hat in den vergangenen zwei Jahren mehr Siege errungen als Johnson. Deshalb führt der Amerikaner auch die Weltrangliste an.
Was ihm bisher noch fehlte, war ein Erfolg im grossen Saisonfinal. «Ein FedExCup-Champion zu sein, ist etwas, das ich unbedingt erreichen wollte», sagte er nach dem Triumph. «Ich wollte diese Trophäe am Ende des Tages in den Händen halten.» Nebeneffekt ist der Extra-Bonus von 15 Millionen Dollar, so viel hat noch kein Einzelsportler nach einem Anlass verdient. Zum Vergleich: Die Nummer 1 hat in dieser Saison bisher Preisgeld von gut 5 Millionen Dollar eingespielt gehabt.
 
Wenig Fairways
Selbst nach so einem grossen Triumph bleibt der gewohnt lockere Amerikaner weiter fokussiert. «Offensichtlich spiele ich jetzt sehr gut», gab er im Anschluss an das Turnier zu verstehen. «Aber ich habe das Gefühl, dass ich besser spielen kann.» 
Schaut man auf die Statistik kann man ihm nur beipflichten. So traf der Longhitter in der ganzen Saison weniger als 60 Prozent aller Fairways, damit liegt er in dieser Auswertung auf Rang 118 (!). An den vier entscheidenden Tage in Atlanta traf er übrigens im Schnitt bloss etwa 43 Prozent aller Abschläge aufs Fairway. Trotz diesen Problemen liess er der gesamten Konkurrenz keine Chance. Dabei sagte Johnson auch: «Hier muss man die Fairways treffen.»