Chiara Tamburlini (FOTO TRISTAN JONES / LET)

13.09.2025

LET: Schweizerinnen begeistern das Publikum in Holzhäusern

Chiara Tamburlini (T2), Kim Métraux und Axelle Martin (T17) hielten bei den VP Bank Swiss Ladies Open die Schweizer Farben hoch. Auch Yana Beeli und Caroline Sturdza schafften den Cut.

Die Schweizerinnen sorgten bei den VP Bank Swiss Ladies Open im Golfpark Holzhäusern für Begeisterung! Gleich fünf Spielerinnen schafften den Cut bei der einzigen Schweizer Etappe der Ladies European Tour – drei davon landeten sogar unter den Top 20: Chiara Tamburlini (T2, -8), Kim Métraux (T17, -5) und die Juniorin Axelle Martin aus Payerne (T17, -5). Auch Yana Beeli und Caroline Sturdza (T64) qualifizierten sich für die Finalrunde und rundeten das hervorragende Gesamtergebnis ab. Der Sieg ging an die Titelverteidigerin Alice Hewson aus England (-13).

Nach Runden von 70 und 68 Schlägen zog Chiara Tamburlini am Samstag zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an, die ihren Flight gemeinsam mit Axelle Martin begleiteten. Eine abschliessende 67er-Runde sorgte für Jubel auf dem Platz und bescherte der St. Gallerin ihr achtes Top-10-Ergebnis der Saison sowie bereits die achte Platzierung in den Top 3 seit ihrem Einstieg in die Ladies European Tour vor zwei Jahren. «Ich bin Anfang der Woche aus Houston zurückgekehrt und hatte anfangs etwas mit dem Jetlag zu kämpfen. Aber Freitag und Samstag waren das Tüpfelchen auf dem i. So viele Zuschauerinnen und Zuschauer – das war wirklich cool! Ich bin sehr glücklich über mein Ergebnis», sagte Tamburlini, die aktuell auf Rang sechs der Order of Merit steht.

Beste Amateurin

Im selben Flight – mit ihrem Vater als Caddie – überzeugte auch Axelle Martin mit Konstanz, Gelassenheit und ansteckender Fröhlichkeit. Die 17-Jährige aus Payerne liess sich vom Druck nicht beirren und ergänzte ihre Auftaktrunden von 69 Schlägen mit einer 70. «Eigentlich hätte ich gar nicht hier spielen sollen, ich habe die Einladung in letzter Minute erhalten. Für mich war es schon eine schöne Überraschung, überhaupt dabei zu sein», sagte sie. Am Ende wurde sie als beste Amateurin des Turniers ausgezeichnet. «Ich bin sehr glücklich, dass ich teilnehmen durfte und dieses unerwartete Resultat erzielt habe. Viele Leute aus meinem Club waren da, um mich zu unterstützen – das hat mich beflügelt, denn ich spiele gerne vor Publikum. Zudem hatte ich das Glück, mit Chiara Tamburlini im Flight zu sein. Es war eine wunderbare Erfahrung und ich bin super happy.»

Als dritte Schweizerin unter den Top 20 sicherte sich Kim Métraux mit Runden von 65, 73 und 70 Schlägen ihr fünftes Top-20-Ergebnis der Saison. «Das ist eine meiner Lieblingswochen im Jahr. Es ist immer speziell und genial, in der Schweiz zu spielen und die Unterstützung der Zuschauenden zu geniessen», sagte die Lausannerin. «Natürlich bin ich etwas enttäuscht über meine zweite Runde und das Bogey am letzten Loch des Turniers, aber insgesamt war es eine super Woche mit viel Positivem.»

Beat the Pro

Am Samstag stand zudem die traditionelle Beat the Pro Challenge auf dem Programm, die am 8. Loch stattfand. Zehn Juniorinnen aus dem Golf4Girls-Programm hatten die Chance, sich im «Nearest to the Pin» mit den Proetten der Ladies European Tour zu messen. Fünf von ihnen gelang es, mindestens eine Spielerin zu schlagen: Marlene Rössle (Ennetsee), Amélie Mohn (Lavaux), Kseniya Favre (Migros), Zoey Pang (Esery) und Viviane Rebsamen (Unterengstringen). Wie immer sorgte der Event für eine lockere und fröhliche Stimmung.

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