Axelle Martin in Action (FOTO EMANUEL STOTZER)
19.10.2025
U18: Axelle Martin und Tim Niederbacher gewinnen den Final der Swiss Golf Junior Tour
Axelle Martin (Payerne) und Tim Niederbacher (Unterengstringen) waren im Golfpark Waldkirch nicht zu schlagen, während Oscar Ostergaard (Saint Apollinaire) und Malia Luder (Waldkirch) bei den U16 besonders glänzten.
Axelle Martin bei den Girls und Tim Niederbacher bei den Boys gewannen den Final der Swiss Golf Junior Tour (U18) im Golfpark Waldkirch. Auf einem Platz, der trotz der Jahreszeit in ausgezeichnetem Zustand war, hatte Axelle Martin am Ende der ersten 27 Löcher am Samstag (-3) schon einen kleinen Vorsprung herausgespielt und lag damit zwei Schläge vor Selina Casal (Domat/Ems).
Die Juniorin aus Payerne musste sich am Sonntag auf den gespielten 27 Löchern mit einem Score von +2 begnügen, um vor ihrer Kollegin aus dem National Team Girls von Swiss Golf zu bleiben und sich damit den Titel zu sichern. Die Lokalmatadorin Malia Luder (+8), Dritte in der Kategorie U18, gewann zugleich die U16-Wertung – mit einem Schlag Vorsprung auf Anahie Lohner-Hutzli (Lausanne) und zwei Schlägen auf Vivien Chand (Losone).
Sieg mit -9
Bei den Boys triumphierte Tim Niederbacher dank beeindruckender Konstanz. Der Junior aus Unterengstringen spielte drei hervorragende 68er-Runden und kassierte im gesamten Turnier nur vier Bogeys. Mit einem brillanten Gesamtscore von -9 setzte er sich mit zwei Schlägen Vorsprung vor Paolo Fazzone (Lausanne) durch, der nach 36 Löchern noch in Führung gelegen hatte.
Oscar Ostergaard (Saint-Apollinaire, -5) belegte den dritten Platz und erzielte zugleich das mit Abstand beste Resultat in der Kategorie U16. Seinen Podestplatz bei den U18 und den Sieg bei den Jüngeren – vor Kiril Engeli Poretti (Lugano) und Arthur Grange (Bossey) – verdankte er einer herausragenden dritten Runde mit sechs Birdies und einem Eagle (-5).
Der Final in Waldkirch markierte für neun Girls und Boys das letzte Juniorenturnier ihrer Laufbahn – darunter auch die Medaillengewinnerinnen und -gewinner Selina Casal, Tim Niederbacher und Paolo Fazzone.