Caroline Sturdza (FOTO MSE)

15.04.2026

LETAS: Schweizer Doppelsieg in Marokko!

Die Schweizerinnen zeigten eine herausragende Leistung bei der Madaef Golfs Ladies Open: Caroline Sturdza siegte vor Natalie Armbrüster.

Schweizer Festival in Marokko! Caroline Sturdza hat souverän die Madaef Golfs Ladies Open, das erste Turnier der Saison der LET Access Series (LETAS) gewonnen, vor ihrer Zürcher Kollegin Natalie Armbrüster.

Die neue Saison hätte für die Schweizerinnen nicht besser beginnen können – allen voran für die Genferin Caroline Sturdza. Die Absolventin der Stanford University, die letztes Jahr Profi wurde, feierte mit einem Gesamtscore von -7 ihren ersten Sieg auf der zweiten europäischen Tour. Trotz eines Rückstands von drei Schlägen auf die Dänin Cecilie Leth-Nissen und zwei Bogeys an den Löchern 4 und 5 in der letzten Runde blieb sie ruhig.

Mit Birdies an den Löchern 7, 9 und 16 sowie einem entscheidenden am 18. Loch verwies die 23-jährige Spielerin des Swiss Golf Teams ihre dänische Konkurrentin auf Platz 3 (zwei Schläge Rückstand) und setzte sich am Ende mit einem Schlag Vorsprung vor Natalie Armbrüster durch. Die Spielerin aus Schönenberg verpasste hingegen ihren ersten LETAS-Sieg nur knapp, auch wegen eines Doppelbogeys am 4. Loch ihrer Schlussrunde.

Danach spielte die 26-jährige Absolventin der NC State University die letzten 14 Löcher fünf unter Par und musste doch zusehen, wie die Genferin ihr letztes Birdie einlochte und ein rein schweizerisches Playoff zunichtemachte. «Ich bin sehr stolz und freue mich, dass sich meine Arbeit auszahlt», sagte Caroline Sturdza. «Mein Ziel hier war es herauszufinden, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Es ist mir gelungen, während des gesamten Turniers fokussiert zu bleiben. Ich hatte die richtige Einstellung, konnte im Moment bleiben, ohne mich auf das Ergebnis zu fixieren - und genau das hat mich zum Sieg geführt.»

Bemerkenswert ist, dass nur Caroline Sturdza (71, 68, 70) und Natalie Armbrüster (72, 69, 69) bei der Madaef Golfs Ladies Open drei Par-Runden oder besser spielten. Zwei weitere Schweizerinnen starteten ebenfalls gut in die Saison: Tiffany Arafi (T18) und Priscilla Schmid (T37).

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