Kia Classic: Frühes Aus für Valenzuela

Das dritte Turnier der Saison auf der LPGA begann für Albane Valenzuela nicht wunschgemäss und endet mit einer enttäuschenden 79-er Karte vorzeitig.

Anfang März hatte die 23-Jährige Albane Valenzuela Schweizer Golfgeschichte geschrieben. Der fünfte Rang bei der LPGA Drive On Championship ist das klar beste Resultat, welches ein Schweizer Profi je erspielt hat.

Bei der Kia Classic in Carlsbad, Kalifornien musste Valenzuela dagegen frühzeitig die Heimreise antreten. Sie begann schon in der ersten Runde ungewohnt unkonstant, lag bei Halbzeit bereits drei über Par. Auf den Backnine kamen je drei Birdies und Bogeys dazu. Die 75-er Karte ergab den geteilten 83. Zwischenrang für die Schweizerin, genau gleich wie beispielsweise Nelly Korda, welche das erste Turnier der Saison auf der LPGA gewonnen hatte.

Der Schweizerin fehlte dabei nur einen Schlag auf den Cut, doch startete sie denkbar schlecht in die zweite Runde. Ab Loch 10 begann Valenzuela mit Bogey und Doppelbogey, bis zur Halbzeit summierten sich die Fehler auf sechs über Par. Der letzte Schlagverlust auf der Schlussbahn führte zur höchst ungewöhnlichen 79-er Karte. So fiel die Genferin über 50 Ränge zurück und erstmals in dieser Saison ohne Preisgeld.

Valenzuela spielte gemeinsam mit Michelle Wie West, die nach fast zwei Jahren ihr Comeback auf der LPGA gab. Entsprechend gross war die Aufmerksamkeit der Medien nach der Babypause. Die Amerikanerin startete mit einem Birdie, danach fiel sie aber praktisch mit jedem Loch weiter nach hinten. Die US Open Siegerin steigerte sich nach der 81-er Karte deutlich, bleibt aber einen Schlag hinter Valenzuela.

 

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