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Pro Golf Tour: Iten siegt vor Galliano

Marco Iten gewinnt in Österreich sein drittes Turnier auf der Pro Golf Tour, nur einen Schlag dahinter folgt Luca Galliano (links) als zweiter Schweizer.

2021-04-30

Im vergangenen September hatte Jeremy Freiburghaus im Golfresort Haugschlag gewonnen, nun stehen sogar zwei Schweizer ganz oben auf dem Leaderboard. Marco Iten ging als Co-Leader in den Finaltag, nur zwei Schläge dahinter lauerte Luca Galliano. Der Tessiner legte einen Traumstart auf den Rasen. Innerhalb von sechs Löchern gelangen ihm fünf Birdies.

Damit spielte sich Galliano kurzfristig alleine an die Spitze des Leaderboardes. Mit zwei Schlagverlusten und einem Eagle auf Loch 13 blieb er bei fünf unter Par für den Finaltag. Nach dem dritten Platz in der Vorwoche bestätigt der Routinier seine gute Form mit total elf unter Par.

«Ich wusste, ich musste aggressiv spielen, um eine Chance auf den Titel zu bekommen», kommentierte Galliano direkt nach der Finalrunde. Das sei im ganz gut gelungen und so sei er mit Platz zwei zufrieden. «Ich gratuliere Marco zudem ganz herzlich zum Sieg.»

Nach den Plätzen 15 und 7 in den ersten beiden Turnieren der Saison folgt für Marco Iten der erste Sieg auf der Pro Golf Tour seit vier Jahren. Im Final musste er zunächst ein frühes Bogey verkraften, konterte dann aber gleich mit dem ersten Birdie. Vor allem im Mittelteil der Runde traf Iten dann allerdings praktisch jedes Ziel. Ihm gelangen sechs Birdies innerhalb von sieben Spielbahnen. «Auf Loch 15 habe ich erstmals das Leaderboard angeschaut und gesehen, dass ich zwei Schläge Reserve habe», sagt Iten zur Finalrunde. Klar sei er schon vorher etwas nervös gewesen. «Ich war schon lange nicht mehr in dieser Position. Die Bahnen 14 bis 18 sind eindeutig die schwierigsten Löcher, zum Glück blieben meine zwei Bogeys ohne Folgen», fügt er an. Auf den beiden Schlussbahnen waren jeweils zwei Putts aus 8 und 10 Metern nötig. «Die waren wichtig und nicht ganz einfach», freut sich der 30-Jährige. Die 67-er Finalrunde ergibt das Total von 12 unter Par. Wegen Corona gibt es weder Champagner noch eine Siegerfeier. «Wir haben geduscht und gepackt, sind bereits im Auto zurück in die Schweiz», erzählt Iten am Telefon.

Titelverteidiger Jeremy Freiburghaus beendet sein erstes Turnier der Saison auf dem geteilten 21. Rang. Genau gleich wie der Zürcher Neal Woernhard, der drei Mal unter Par geblieben ist.

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