Benjamin Rusch

Challenge Tour: Rusch mit starkem Wochenende auf Rang 18

Zwei starke Runden von drei und vier unter Par brachten Benjamin Rusch im Endklassement der Euram Bank Open auf Rang 18. Die Bedingungen im Adamstal waren am Wochenende aufgrund von Starkregen und Gewitter äusserst schwierig.

2021-07-18

Es war ein sehr langer Samstag für den Benjamin Rusch. Der Thurgauer hatte bei der Euram Bank Open im Adamstal (Niederösterreich) nach einer guten Auftaktrunde von 67 Schlägen (-3) und einer soliden Parrunde am zweiten Tag den Cut sicher überstanden; am Samstag sollte er um 7 Uhr auf Tee 1 die dritte Runde eröffnen. (Die zweite Hälfte des Feldes startete von Tee 10.) Der 31-Jährige war rechtzeitig vor Ort und startbereit, doch Starkregen und Gewitter sorgten laufend für Verschiebungen; los ging es schliesslich um 14 Uhr – mit sieben Stunden Verspätung. Und einem Birdie von Rusch gleich auf dem ersten Loch. «Ich habe sehr solide gespielt, mir Mitte der Runde zwei Bogeys eingefangen, bin aber mit Birdies auf der 13 und 15 gut zurückgekommen», erzählt Rusch von seinem «sehr langen Samstag». Mit einer weiteren 67er-Karte und einem Gesamtscore von 6 unter Par fürs Turnier festigte er seine Position im Feld und «buchte» für den Sonntag abermals die früheste Abschlagzeit auf Tee 1.
Die Finalrunde startete pünktlich, «ich traf den Driver am Sonntag nicht mehr ganz so gut wie am Samstag, konnte auf der 2 aber trotzdem ein gutes Birdie spielen», sagt Rusch. Auf den Front Nine blieb der Thurgauer in der letzten Runde fehlerfrei, spielte vier Birdies und fünf Pars und stiess zwischenzeitlich auf dem Leaderboard in die Top-10 vor. Auf den letzten neun Grüns des Turniers allerdings erkaltete sein Putter: «Ich hatte zahlreiche Birdiechancen aus jeweils etwa fünf Metern, musste aber fünf Lipouts akzeptieren», so Rusch. Ein verschobener kurzer Putt auf der 16 liess ihn schliesslich auf 4 unter Par für die Runde und Rang 18 zurückfallen. «Zehn unter fürs Turnier und eine aufsteigende Form sind nicht schlecht», erklärt Rusch kurz vor der Abreise aus Niederösterreich. «Ich hoffe, ich kann diese Form nach Italien mitnehmen und mich dort nochmals steigern.»

Girrbach, Galliano und Freiburghaus ausgeschieden
Am Wochenende nicht mehr dabei waren die anderen drei Schweizer im Feld; Joel Girrbach, Luca Galliano und Jeremy Freiburghaus, die am Cut (-1) gescheitert waren. Girrbach fehlte ein einziger Schlag, Galliano deren zwei und Freiburghaus vier. Schlimmer für Galliano ist aber eine Verletzung im Handgelenk, die den Tessiner in der zweiten Runde stark behinderte.
Gewonnen wurde das mit 190‘000 Euro dotierte Turnier vom Waliser Stuart Manley; dies mit einem Gesamtscore von 262 Schlägen (-18). Der spektakuläre Par-70-Parcours in der Ramsau wartete auf 5920 Metern Länge mit grossen Höhenunterschieden, kupiertem Gelände und teils steil ansteigenden Bahnen auf.

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