Albane Valenzuela

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Albane Valenzuela erneut im Preisgeld

Mit einer starken zweiten Runde von 69 Schlägen schaffte Albane Valenzuela beim Cognizant Founders Cup auf der LPGA den Sprung über die Cutlinie. Die Genferin kämpfte unglücklich – am Sonntag sprang ihr Ball nach dem Tee Shot auf der 16 wieder aus dem Loch – und beendete das Turnier auf Rang 72.

2021-10-11

Die LPGA Tour war vergangene Woche in New Jersey zu Gast. Auf dem 6046 Meter langen Par-71-Kurs des Mountain Ridge Country Club in West Caldwell – westlich von New York gelegen – stand die zehnte Austragung des mit 3 Millionen Dollar dotierten Cognizant Founders Cup auf dem Programm. Für die einzige Schweizerin im Feld, die Genferin Albane Valenzuela, war es aber schlicht «eine enttäuschende Woche», denn das Pech klebte ihr an den Fersen und «ich hatte einfach kein Momentum».

Spiel besser als der Score
Mit solidem Spiel, langen und präzisen Drives, aber einem leider eiskalten Putter – 37 Putts bei 17 getroffenen Grüns – spielte die 23-Jährige eine 73er-Runde zum Auftakt. «Mein Spiel ist da, aber ich konnte einfach nicht punkten», sagt Albane Valenzuela rückblickend auf das Turnier. Am zweiten Tag benötigte sie sieben Putts weniger, erzielte drei Birdies und einen Eagle und unterschrieb am Ende eine 69er-Karte, die sie auf Level Par fürs Turnier und damit klar über die Cutlinie (+1) hievte.
Am Samstag war ihr langes Spiel nicht mehr so präzise wie gewohnt; zwar traf Albane Valenzuela wie schon am ersten Tag 13 von 14 Fairways, aber vier ihrer Schläge ins Grün landeten im Sand und die 23-Jährige schaffte kein «Sand Save». Eine 76er-Karte warf sie in der Zwischenrangliste zurück. Am Finaltag konnte Valenzuela zwar drei Birdies erzielen – und benötigte nur 30 Putts –, auf der Scorekarte stand aber trotzdem nur eine Parrunde, die sie in der Schlussrangliste auf Rang 72 brachte. Enttäuscht erklärte sie: «Der Score widerspielt nicht mein Spiel. Denn dieses ist nahe dran, an dem was ich will. Ich hoffe, die Resultate werden nun auch bald folgen.»

Das verflixte Loch 16
Wie nahe Erfolg und Frust im Golfsport beieinanderliegen können, musste die Genferin am Wochenende auf Bahn 16, einem Par 3, leidvoll erfahren: «Der Ball steckte nach meinem Abschlag mit dem Eisen 5 derart in der Bunkerlippe fest, dass ich ihn nicht sehen konnte und deshalb unspielbar erklären musste. Am Sonntag schlug ich meinen Ball auf derselben Bahn direkt ins Loch, doch statt zum Hole-in-One liegen zu bleiben, sprang er wieder heraus.»
Es war – hoffentlich – das Ende einer «frustrierenden Serie von Turnieren, was die Ergebnisse angeht». Albane Valenzuela bleibt aber trotz allem zuversichtlich: «Mein Schwung ist gut, ich bin grundsätzlich nahe dran an der Spitze.» Was zuletzt fehlte, war das Quäntchen Glück. «Nun freue ich mich darauf in Korea zu spielen und hoffe, dass ich die Saison gut abschliessen kann.»

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