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Swiss Challenge: Jeremy Freiburghaus ist hungrig auf den Sieg

Die Nummer 1 der Schweiz will in dieser Saison noch ein Ziel erreichen: ein Turnier zu gewinnen. Und warum nicht diese Woche in Saint-Apollinaire?

2022-09-21

Je mehr Wochen vergehen, desto sicherer wird der Aufstieg von Jeremy Freiburghaus auf die DP World Tour. Vor der Swiss Challenge in Saint-Apollinaire (22. bis 25. September) will sich die Nummer 7 der Saison 2022 auf der Challenge Tour jedoch noch nicht auf die höchste europäische Liga fixieren. «Feiern werde ich erst, wenn es offiziell feststeht, nämlich nach dem Final Anfang November in Spanien», erklärt der Profi.

Der Bündner Golfer möchte fokussiert bleiben. «Es gibt noch ein Ziel, das ich in diesem Jahr erreichen möchte: einen Turniersieg», sagt er. Eines ist sicher, trotz des fast sicheren Aufstiegs ist der Siegeswille immer noch da. «Es hat mir geholfen, nicht zu früh in der Saison zu gewinnen», fügt er bei. «Meine zweiten Plätze im Mai und August haben mir Lust auf mehr gemacht und diese Lust ist auch heute noch da.»

«Ein unglaublicher Bonus»

Was wäre, wenn Jeremy Freiburghaus seinen Ehrgeiz zu Hause stillen würde, auf einem Platz, der Spielern mit einem soliden langen Spiel wie ihm Vorteile bietet? «Vor meiner Familie und meinen Freunden zu spielen, wird auf jeden Fall etwas Besonderes sein», antwortet der 26-Jährige. «Aber ein Sieg zu Hause wäre ein toller Bonus für diese Saison.»

Dazu kommt, dass Saint-Apollinaire beim besten Schweizer Golfer mit sieben Top-10-Platzierungen dieses Jahr ein positives Gefühl erweckt. «Letztes Jahr wurde ich hier dank der Hilfe von Stuart Morgan (Performance Director von Swiss Golf, Anm.d.Red.) meiner Möglichkeiten bewusst», erzählt Jeremy Freiburghaus. «Bis dahin war ich immer voll in der Technik, ich hielt meinen Schwung unter Kontrolle. Stuart hat mich dazu angeregt, meine Schläge ‘loszulassen’ und intuitiver zu spielen. Das habe ich seit der Swiss Challenge 2021 getan und heute ist das eine meiner Stärken.»

Zwölf Schweizer am Start

In Saint-Apollinaire ist der Bündner nicht der einzige Schweizer, der auf eine gute Leistung hofft. Neben ihm sind elf Spieler von Swiss Golf am Start. Bei den Amateuren sind es Jean-Leon Aeschlimann, Nicola Gerhardsen, Michael Weppernig und der aktuell formstärkste Spieler, Marc Keller.

Dazu treten sieben weitere Profis an: Mathias Eggenberger, Robert Foley, Joel Girrbach, Daniel Gurtner, Benjamin Rusch, Mauro Gilardi und Cédric Gugler. Für die beiden Letztgenannten ist es das erste Turnier, seit sie ins Profilager gewechselt haben.

Sie können die Swiss Challenge  hier live mitverfolgen.

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