Fachliche Hilfe für die Clubs

Bis Ende September begleitet Alexandre Hattich acht oder mehr Schweizer Clubs auf dem Weg zur GEO-Zertifizierung. Der Spezialist für Geologie und Biologie hilft damit auch weiteren interessierten Clubs.

Der 27-Jährige Alexandre Hattich absolviert an der Universität Neuchâtel das Master-Studium im Bereich «Biogéosciences». «Das ist eine Mischung aus Geologie und Biologie», sagt der Lausanner auf eine entsprechende Frage. Er sei zwar selber (noch) kein Golfer, freue sich aber über die wissenschaftliche Begleitung der GEO-Zertifizierung der sieben Westschweizer Anlagen. «Eine Hauptaufgabe wird sein, den ganzen Prozess Schritt für Schritt zu dokumentieren. Daraus soll eine Art Manual für die Verantwortlichen in den Clubs entstehen», erklärt Hattich. Dabei gehe es auch darum das Feedback der Betreiber aufzunehmen und die Erfahrungen für andere zu teilen.

Hattich macht seine Arbeit nicht aus wissenschaftlichen Gründen. «Vielleicht ergibt sich noch etwas daraus, aber ich wollte unabhängig vom Studium ein Praktikum in der Arbeitswelt starten», sagt er dazu. Dass er sich nun auf den Westschweizer Golfplätzen von Sion bis Genf den Themen wie Biodiversität widmet, ist dabei ein ziemlich grosser Zufall. «Die Grossmutter meiner Freundin hatte im Golf Swiss Magazin über die Nachhaltigkeits-Initiative des Verbandes gelesen. Vom Golfclub Lausanne war es dann nicht mehr weit bis zur Geschäftsstelle in Epalinges», erzählt Hattich aus dem Homeoffice in Lutry bei Lausanne. Sein Praktikum ist bis September dieses Jahres begrenzt, im Sommer 2022 möchte er sein Masters-Studium abschliessen.

Agronom gesucht

Swiss Golf will sich aber auch langfristig im Thema Nachhaltigkeit engagieren. Die Geschäftsstelle wird sich in der zweiten Jahreshälfte mit einem Agronomen verstärken, der die Nachhaltigkeitsinitiativen von Swiss Golf und seiner Mitglieder fachlich begleiten wird.

 

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