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Spanish Amateur: Foley in der Verlängerung gestoppt

Robert Foley spielte sich auf dem 19. Loch in den Halbfinal, ebenfalls in der Verlängerung verpasste er in Barcelona den Finaleinzug. Nicola Gerhardsen wurde nach drei Siegen auf dem ersten Extraloch gestoppt. In Sevilla schafft Margareta Roos dank der klaren Steigerung den Sprung in die Entscheidung.

«Spektakulär und höchst spannend, das gilt für alle drei Matche der beiden Schweizer Robert Foley und Nicola Gerhardsen», kommentiert Coach Richard Adby. Im Halbfinal gegen den Italiener Lucas Nicolas Fallotico war Foley auf den Backnine nie im Rückstand, der Match verlief äusserst ausgeglichen, so dass sich keiner lösen konnte. Schliesslich musste Foley auf Loch 18 den erneuten Ausgleich hinnehmen, ging zum zweiten Mal am gleichen Tag in die Verlängerung. Diesmal hatte der Lausanner das Glück nicht mehr auf seiner Seite. In der Morgenpartie war er gegen den Spanier Luis Masaveu Roncal schon recht bald in Führung gelegen, verteidigte diese bis auf Bahn 18. Mit einem Birdie auf dem ersten Extraloch hatte sich Foley schliesslich für den Halbfinal qualifiziert.

Nach drei Siegen musste Nicola Gerhardsen vom Golfclub Breitenloo gegen den Österreicher MaximilianLechner erneut hervorragendes Golf zeigen, um mitzuhalten. Lechner puttete extrem gut, lag auf den Backnine meist in Front. Mit einem sehr schönen Eagle spielte Gerhardsen sich in die Verlängerung, dort entschied Lechner die Partie mit einem Birdieputt aus rund 15 Metern.  

Was vorher passiert ist

«Ich bin sehr zufrieden mit dem Start. Drei von sechs Schweizer schafften den Sprung ins Matchplay», kommentiert Coach Richard Adby die ersten beiden Turnierrunde der jungen Saison. Nach dem ersten Tag Matchplay war er noch «happier». «Robert Foley und Nicola Gerhardsen haben vor allem im zweiten Match ganz gross aufgespielt. Beide zeigten ihre Qualitäten in allen wichtigen Phasen und gewannen schliesslich klar.» Gerhardsen besiegte den Österreicher Lukas Regner mit 4&3, Foley gewann 3&2 gegen den Spanier Alvaro Mueller-Baumgart Lucena. Nun geht es in den Viertelfinals für die beiden um einen der prestigeträchtigen Titel im Amateur Golf.
Nicht ganz so weit kam der junge Berner Jordan Prutthaweewat, der sich ebenfalls fürs Final der besten 32 qualifiziert hatte. Im ersten Match musste er erneut kämpfen. Gegen den Portugiesen Pedro Lencart lag er bei Halbzeit fünf Down, unter anderem mit vier Birdies in Serie holte er den Rückstand fast wieder auf. Gegen die 115 in der Amateurrangliste unterlag Prutthaweewat schliesslich mit 3&2. Mit 4&2 gewannen seine beiden erfahreneren Teamkollegen Robert Foley und Nicola Gerhardsen ihren ersten Match. Foley war nie in Rückstand geraten, qualifizierte sich gegen den Spanier Kostka Horno Mateo problemlos für die verbleibenden 16 Plätze. Gerhardsen lag gegen den Italiener Alessandro Gambetti zunächst zwei Schläge zurück, drehte dann aber die Partie souverän zum 4&2.

Roos holt auf

Die Ladies spielen die spanischen Amateurmeisterschaften auf dem ebenfalls schwierig zu spielenden Real Club Sevilla. «Vor allem die Greens sind höchst anspruchsvoll, kleine Fehler führen hier zu grossen Problemen», beobachtet Coach Beat Grossmann. «Das junge Team ist extrem froh, dass wir mit einem umfassenden Schutzkonzept überhaupt spielen können», ergänzt er.

Sein sportliches Fazit nach dem ersten Tag. «Alle Schweizerinnen sind noch im Rennen um die 32 Finalplätze, aber es wird für alle auch in der zweiten Runde eine anspruchsvolle Aufgabe.»

Mit jeweils vier über Par klassierten sich die beiden Westschweizerinnen Victoria Lewy und Ginnie Lee nach dem ersten Durchgang auf dem geteilten 30. Zwischenrang. Lewy begann allerdings mit fünf Schlagverlusten auf der ersten Hälfte der Runde, am Ende fehlte ihr ein Schlag für den Finaleinzug. Lee fiel mit einer 80-er Karte gleich 30 Plätze zurück.

Den umgekehrten Weg ging Margareta Roos vom Golfclub Lipperswil. Nach dem ersten Tagesergebnis von 79-Schlägen verbesserte sie sich mit der Par-Runde um genau 31. Ränge. Damit ist die Ostschweizerin die einzige Spielerin von Swiss Golf, welche den Einzug ins Final schaffte. 

Dort traf Roos im ersten Match auf die Belgierin Savannah De Bock, die Viertklassierte nach dem Strokeplay. Die Schweizerin startete mit einem Bogey, war damit stets im Hintertreffen und konnte den Match nur auf Loch 16 einmal kurz ausgleichen. Am Ende unterlag die junge Ostschweizerin mit 2 down.

«Die Bedingungen waren sehr schwierig, wegen heftigem Regen mussten die Matches zeitweise unterbrochen werden. Die Gegnerin machte zudem kaum Fehler. Roos kämpfte bis am Schluss und muss sich nichts vorwerfen», fasst Coach Grossmann zusammen.

Zusätzlich zur Bildergalerie mit den Schweizer Spielern gibt es hier noch viele weitere Fotos vom Turnier.

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