LPGA: Erster Top-5-Platz für Albane Valenzuela

Mit der zweitbesten Runde des ganzen Turniers spielte sich Albane Valenzuela bei der LPGA Drive on Championship in Florida in den letzten Flight. Die zweite 73-er Runde ergibt das klar beste Ergebnis für die Schweizerin auf der LPGA.

Schon der Start in die neue Saison ist der Genferin Albane Valenzuela geglückt, beim zweiten Turnier auf der LPGA begann sie auf dem geteilten 16. Zwischenrang noch besser. Mit insgesamt eins unter Par qualifizierte sich die 23-Jährige erneut locker für den Cut.

Im dritten Durchgang spielte sie fehlerfrei, realisierte auf den Front- und den Backnine je drei Birdies. Die sechs unter Par war das zweitbeste Tagesresultat im Turnier mit dem Weltklassefeld. Entsprechend machte sie mehr als 20 Plätze gut und spielte erstmals in ihrer Karriere im letzten Flight bei einem LPGA Turnier.

Dort trat sie zusammen mit den beiden Amerikanerinnen Austin Ernst und Jennifer Kupcho an. Ernst baute ihren Vorsprung auf -15 aus und holte den dritten Sieg in ihrer Karriere. Valenzuela hatte dagegen etwas mehr Mühe mit dem Wind, weniger Erfolg mit dem Putter. Dank dem finalen Birdie auf Loch 18 spielte sie die zweite 73-er Karte des Turniers. Das ergibt ein total von 6 unter Par, das bisher klar beste Ergebnis als Profi. Das gilt natürlich auch für den fünften Rang im Weltklassefeld. Das ist für Valenzuela das klar beste Resultat ihrer jungen Profi-Karriere. Vergangene Saison schaffte sie es einmal in die Top 30, vergangene Woche kam sie gleich beim ersten Turnier auf Platz 36.  

Schwieriges Vorjahr

Wegen diversen Verletzungen und ihrer Covid-Erkrankung war 2020 ein sehr schwieriges Jahr für die Genferin gewesen. «In den letzten Monaten war ich sehr viel im Bett, umso glücklicher bin ich nun, dass ich endlich wieder schmerzfrei spielen kann. Ich weiss, dass es nicht selbstverständlich ist», sagte sie im Interview mit der LPGA.

Dort erzählt Valenzuela auch noch von einem familieninternen Duell. Der Golden Ocala Golf & Equestrian Club sei ein spezieller Ort. «Vor drei Jahren habe ich meinem Bruder als Caddie hier geholfen. Er hatte sich mit 68 Schlägen für die U.S. Juniors qualifiziert. Er sagte die ganze Woche, du musst nur mein Score schlagen. Das hat nun geklappt, ich freue, dass ich ihn schlagen konnte und dafür schuldet er mir nun einen Kaffee», lacht Valenzuela nach dem sehr speziellen Tag.

Livescoring

Video-Highlights der Finalrunde

 

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