Gerhardsen: Beste Runde am Geburtstag

Nicola Gerhardsen machte sich selber ein Geschenk zum 19. Geburtstag. Dank der 70-er Karte klassiert er sich bei der Italian Amateur als bester Schweizer auf Rang drei. 

Nach den spanischen Meisterschaften ging es für die Amateure gleich um den nächsten Titel. Obwohl in Italien harte Massnahmen in Kraft sind, gab es für das Turnier eine Ausnahmeregelegung, da es vom italienischen olympischen Komitee mit organisiert wurde.

Dank der 67-er Karte in der ersten von drei Qualifikationsrunden schafft sich Nicola Gerhardsen eine gute Ausgangslage. Nur einen Schlag hinter dem Führenden lag der Spieler vom Golfclub Breitenloo auf dem geteilten zweiten Rang. Im zweiten und vor allem dritten Durchgang konnte sich Gerhardsen nicht mehr ganz vorne halten. Bei viel Wind und Regen steigerte er sich im Final dann aber nochmals deutlich. An seinem 19. Geburtstag blieb Gerhardsen mit der 70-er Karte als einziger im Feld unter Par, entsprechend verbesserte er sich auf Rang 3. Dies mit insgesamt zwei unter Par nach vier Spieltagen. Der Sieg ging an den Italiener Gregorio De Leo, dies mit eindrücklichen 10 unter Par.

Zweitbester Schweizer ist Robert Foley mit insgesamt drei über Par auf dem 12. Schlussrang. Seine beste Runde hatte der Lausanner mit der 69 am dritten Tag. Cédric Gugler spielte am Samstag sogar eine 67-er Karte mit sechs Birdies, der Basler hatte dann im Final aber grosse Mühe. Mit der 82-er Runde verlor er zum schwierigen Schluss noch 14 Ränge.

Mauro Gilardi und Fiorino Clerici hatten sich ebenfalls für den Final der besten 60 Spieler qualifiziert. Beide blieben an allen vier Tagen über Par, klassieren sich auf dem 35., respektive 41. Rang. Deutlich ausserhalb der besten 60 klassierten sich auf dem anspruchsvollen Platz von Acaya die beiden anderen Schweizer, Thomas Lecomte und Jordan Prutthaweewaht.

Colombo bleibt beste Schweizerin

Auf dem sehr schwierigen Parcours im Golf Club Parco de' Medici blieben am Ende nur drei Spielerinnen unter Par. Mit 72 Schlägen zum Auftakt klassierte sich Elena Colombo zwischenzeitlich auf dem sehr guten dritten Zwischenrang. Die 76-er Karte warf sie knapp ausserhalb der besten 15 Spielerinnen im Feld, sie bleibt aber beste Schweizerin. Am Ende klassierte sie sich mit 10 über Par auf dem 13. Rang.

Elena Moosmann verbesserte sich leicht, mit zwei Tagesergebnissen von 75 Schlägen zum Schluss des Turniers reichte es noch in die Top 30. Grosse Probleme bekundete Margareta Roos, mit der 86-er Karte reichte es ihr nicht mehr für einen Platz unter den besten 40 Spielerinnen.

 

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