Koepkas Comeback mit Fans

Zuletzt hatte er drei Mal den Cut verpasst, bei der Waste Management Phoenix Open setzte Brooks Koepka im Final erfolgreich zur Aufholjagd an. Geholfen hat vorab ein Chip-in auf dem vorletzten Loch.

Erstmals durften wieder Fans dabei sein, pro Tag «nur» 5000 Zuschauer. Dies schien aber insbesondere den 30-jährigen Brooks Koepka zu motivieren. Der von zahlreichen Verletzungen geplagte Amerikaner holte einen Fünf-Schläge-Rückstand auf und feierte nach einer 65 (-6) seinen achten Titel auf der PGA Tour. Ebenfalls bei der Phoenix Open gewann Koepka vor sechs Jahren übrigens sein erstes Turnier in der höchster Profiliga.

Diesmal waren kurz vor Schluss gleich 10 (!) Spieler innerhalb eines Schlages an der Spitze des Leaderboards. Koepka setzte sich erst mit einem eingechippten Ball an der 17 zum entscheidenden Eagle vom Feld ab. Klar war auch etwas Glück dabei, wie der Ball vom Vorgrün sprang. «Es war ein netter kleiner Kick nach rechts für mich, und der Ball hat nirgendwo anders hingeschaut als ins Loch», sagte Koepka hinterher.

Hinter ihm teilten sich Kyoung-Hoon Lee und Xander Schauffele den zweiten Rang bei -18.

Schauffele war als Co-Leader in die Finalrunde gestartet, er begrub seine Titelchancen mit einem Wasserball auf Loch 17, ähnlich wie Jordan Spieth, der seinen Ball auf dem Grün landen liess, aber zuschauen musste, wie die Kugel doch noch ins Wasser kullerte. Der Amerikaner hatte am Samstag eine 61-er (!) Karte abgeliefert, ging damit ebenfalls als Co-Leader in den Final, musste sich dann aber mit dem geteilten vierten Platz begnügen.

Ebenfalls bei 17 unter Par klassieren sich der Mexikaner Carlos Ortiz und Oldie Steve Stricker. Der bald 54-Jährige traf im Final 18 von 18 Greens (!), am Ende fehlten bloss zwei Schläge, um als ältester Sieger in die Geschichte der PGA Tour einzugehen.

 

 

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