Challenge Tour: Benjamin Rusch auf Platz 17

Raphaël de Sousa, Joel Girrbach und Benjamin Rusch begannen die Saison mit der Limpopo Championship in Südafrika. Alle drei starteten solide, doch nur Rusch qualifizierte sich für die beiden Finalrunden.

2021-04-24

Ursprünglich war der Start für Februar geplant gewesen. Die Einreisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie veranlassten die Veranstalter des Südafrika-Swings jedoch dazu, die Events um zwei Monate nach hinten zu verschieben. Das kam beispielsweise Benjamin Rusch sogar entgegen. Die vergangene Woche sei die erste gewesen, in der er sich wieder einigermassen normal gefühlt habe, sagt der 31-Jährige nach seiner Covid-Erkrankung. «Die Kondition war weg, die Kraft fehlte, meine Schwunggeschwindigkeit war um etwa fünf Stundenkilometer langsamer geworden», erzählt Rusch zu den direkten Folgen der Krankheit.

 

Zeitweise auf Platz 10

Weil zudem das Golfgepäck erst mit Verspätung ankam, sei die Vorbereitung sicher nicht optimal gewesen fügt er an. Auf etwa 1200 Metern über Meer sei die Distanzkontrolle zudem nicht ganz einfach, erzählt Rusch weiter. Trotzdem spielte er sich mit zwei 71-er Karten als 36. in den Final. Dort gelangen ihm erneut fünf Birdies, zusammen mit drei Schlagverlusten ergab dies das beste Tagesresultat für den Schweizer. Damit spielte sich Rusch vor der Entscheidung bis auf den 10. Platz. Mit zwei frühen Birdies lag der 31-Jährige bei insgesamt sechs unter Par nicht mehr weit weg von den Spitzenleuten, auf den Backnine musste er dann aber drei Schläge abgeben. Mit der ersten Runde über Par ergibt das total von 3 unter Par den 17. Schlussrang.

Sein Clubkollege Joel Girrbach lag bei Abbruch der ersten Runde ebenfalls bei eins unter Par, danach lief es für ihn nicht mehr wie gewünscht. Er begann auf Bahn 16 direkt mit einem Schlagverlust. Im zweiten Durchgang sah es zunächst nach einer Aufholjagd aus, doch mit der 74-er Karte fiel er deutlich zurück.

«Nach der langen Pause war ich von Anfang an ziemlich nervös», kommentierte Girrbach einen «sehr enttäuschender Start». «Ich war mit  meinen Annäherungsschlägen immer zu weit von der Fahne entfernt, deshalb kam ich nur zu wenigen Birdie-Chancen.» Nun hoffe er, dass es für das zweite Turnier der Serie in Südafrika in Kapstadt noch für einen Startplatz reiche.


Als einziger Schweizer ist der Genfer Raphaël de Sousa dank seiner besseren Kategorie auf der Challenge Tour nächste Woche sicher im Feld. Der 37-Jährige lag bei Abbruch der ersten Runde noch auf Platz 30. Mit zwei Bogeys auf seinen abschliessenden drei Bahnen fiel er schon etwas zurück.

Im gleichen Stil spielte de Sousa den Auftakt in den zweiten Durchgang. Bei Halbzeit lag der Routinier bereits fünf über Par. Unter anderem dank einem Eagle blieb der Schaden in Grenzen. Die 76-er Karte ergeben einen Platz ausserhalb der besten 100 im Feld.

 

Gleiche Kategorien

Mit dem stark eingeschränkten Turnier-Programm im vergangenen Jahr blieben alle Spieler-Kategorien unverändert. So startet der Genfer Routinier Raphaël de Sousa dank seinem 51. Platz in der Jahreswertung 2019 weiterhin in der Kategorie 10.

Benjamin Rusch folgt als zweitbester Schweizer in der Kategorie 13b. Sein Clubkollege von Lipperswil, Joel Girrbach, muss mit seinen Resultaten aus dem Jahr 2019 noch mehr um einen Startplatz im gemeinsamen Feld mit der Sunshine Tour kämpfen.

Beim ersten von drei Turnieren der Südafrika-Serie schaffte es Girrbach hauchdünn ins Turnier, bei den nächsten beiden Events in Kapstadt und im Fancourt müssen Rusch und Girrbach auf Absagen hoffen, um nachzurücken.

Livescoring

 

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