Ladies European Tour plant 27 Turniere

Nach einer schwierigen Saison 2020 kündigt die Ladies European Tour für dieses Jahr 27 Events in 19 Ländern an. Neu sind unter anderem vier «Team-Turniere» mit je einer Million Dollar Preisgeld. Das VP Bank Swiss Ladies Open findet im September direkt nach dem Solheim Cup statt.

Vergangenes Jahr waren gerade einmal drei Turniere in Australien und Südafrika gespielt, danach mussten die Profis der Ladies European Tour bis zum August warten. Am Ende blieben bloss 13 gespielte Events. Kim Métraux kam mit insgesamt 11 Turnieren auf den 21. Rang in der Jahreswertung, ihre Schwester Morgane landete auf Platz 45. Dieses Jahr sind insgesamt 27 Events auf dem Programm. Die Spielerinnen kämpfen um ein Preisgeld von total 19 Millionen Euro, 6 Millionen mehr als noch 2019. 

Noch ist allerdings nicht klar, wann die beiden Westschweizerinnen in dieser Saison auf der Ladies European Tour starten. «Von Mitte März bis Mitte Mai werden auf der amerikanischen Symetra-Tour bereits sechs Turniere austragen. Wir werden also in Amerika beginnen, danach plane ich die volle Saison auf der Ladies European Tour», sagt Kim Métraux, die ältere der beiden Schwestern, die auch diesen Winter gemeinsam in Florida trainiert haben. «Hier profitieren wir von sehr guten Bedingungen und können uns sehr gut auf die neue Saison vorbereiten», ergänzt sie.

Einen grossen Einfluss auf den Spielplan der Ladies European Tour hat Saudi-Arabien. Schon in den vergangenen Jahren startete der Staat mit Profi-Turnieren für die Männer und Frauen. Ab dieser Saison lancieren die Saudis die Aramco Team Series. Geplant sind vier Events, die in New York, London, Singapur und in Saudi-Arabien stattfinden, wobei jedes Turnier mit einem Preisgeld von 1 Million Dollar ausgestattet ist.

Südafrika bis auf die Philippinen
Die Saison beginnt mit den neu angesetzten Investec South African Women's Open vom 13. bis 16. Mai, bevor es zum ersten Turnier der Aramco Team Series in New York geht.
Europa wird zwischen Juni und September Gastgeber der meisten Turniere sein, wobei 23 aufeinanderfolgende Golfwochen anstehen, wenn die LET die Tschechische Republik, England, Finnland, Frankreich, Spanien, Schottland, Schweden und die Schweiz besucht.
Wie im Vorjahr wird das VP Bank Swiss Ladies Open im Golfpark Holzhäusern ausgespielt.
Dies direkt nach dem Solheim Cup in den USA, wo die besten Europäerinnen gegen die Auswahl der besten amerikanischen Profis antreten.
Insgesamt wird die LET wieder deutlich internationaler. Im Herbst kehrt die Tour nach einer Pause im Jahr 2020 nach Indien, Kenia und Marokko zurück und wird zum ersten Mal in der Geschichte in Thailand und auf den Philippinen spielen.

Altre notizie di questa categoria

André Bossert fällt bei The Senior Open zurück

«Es ist immer eine Ehre, in einem Senior Major zu spielen», erklärt André Bossert nach der Finalrunde der Senior Open im Sunningdale Golf Club. Bei seinem 16. Major musste der Zürcher am Wochenende hart kämpfen und fiel auf Rang 77 zurück.

Joel Girrbach in Turin auf Rang 14

Cut souverän gemeistert, am Wochenende aber leicht zurückgebunden – so lautet die Bilanz von Joel Girrbach, Jeremy Freiburghaus und Benjamin Rusch bei der Italian Challenge im Margara Golf Club. Girrbach kämpfte sich am Sonntag mit nahezu perfekten Back Nine noch auf Rang 14 vor.

André Bossert bei The Senior Open im Cut

André Bossert spielt diese Woche sein 16. Major – und schafft mit 57 Jahren den Cut im Sunningdale Golf Club. Mit Runden von 72 und 73 Schlägen klassiert er sich zur Halbzeit unter den Top-70 im 144-köpfigen Feld.

Métraux und Valenzuela in Evian knapp am Cut vorbei

Trotz überzeugender Leistungen am zweiten Tag schafften es Morgane Métraux und Albane Valenzuela bei ihrem «Heimmajor» in Evian knapp nicht ins Wochenende. Beide Schweizerinnen hinterliessen am Freitag mit sechs bzw. sieben Birdies einen starken Eindruck.