Golf-Quartett will in die Spitzen-Sportler RS

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Gleich vier der besten Amateure bewerben sich für einen Platz in der Rekrutenschule für Spitzensportler. Für Swiss Golf wäre dies eine Premiere.

Elena Moosmann, Nicola Gerhardsen, Mauro Gilardi und Cédric Gugler möchten ab November 2021 die Spitzensport RS  absolvieren. Die ersten acht Wochen verbringen die Rekruten in Magglingen. Am Morgen steht die Armee Ausbildung auf dem Programm, am Nachmittag bleibt Zeit fürs Training. «Für die zehn Wochen im Januar bis März wären auch Trainingslager im Ausland denkbar», sagt Marc Chatelain, Chef Leistungssport nach einer Informationsveranstaltung. 
Die Spitzen-Sportler RS gibt es bereits seit 1998. «Als Verband sind wir für das Coaching zuständig, für einen einzelnen würde sich der Aufwand kaum lohnen. Nun haben wir ein ambitioniertes Quartett von Spitzenamateuren und ich hoffe, dass alle Bewerbungen akzeptiert werden», erläutert Chatelain. 
Statt zwei Mal 35 Rekruten wie bisher, stehen für die nächste RS im Sommer und Winter je 55 Plätze bereit. Laut Chatelain gibt es für die Winter RS gut 100 Kandidaten. Entschieden über die Aufnahme wird erst im Frühling, unter anderem werden die jungen Athleten mit Einzel-Interviews befragt und auch Chatelain muss das Coaching-Konzept in Magglingen persönlich präsentieren.
Die Spitzen-Sportler RS ist der erste wichtige Schritt der Unterstützung durch die Armee. Die Absolventen können danach unter anderem auch die Wiederholungskurse für ihren Sport nutzen. «Bis zu 130 WK-Tage kann man sich beispielsweise durch Training oder Turniere anrechnen lassen», sagt der Chef Leistungssport. Für eine kleine Gruppe von derzeit 18 Spitzensportler gibt es zudem noch die Möglichkeit sich als «Zeitsoldat» für vier Jahre bei der Armee anstellen zu lassen, zu ihnen gehören derzeit beispielsweise der Fechter Max Heinzer oder Skirennfahrer Ramon Zenhäusern.