Neustart mit Flumserberg Ladies Open

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Während praktisch alle grossen Profi-Turniere in der Schweiz abgesagt werden mussten, findet das Flumserberg Ladies Open Anfang September im Golfclub Gams statt. Dabei wird der Final des «Zusatz-Events» bei Teleclub übertragen. 

«Die Ladies European Tour hat von Anfang an klar signalisiert, dass sie alles dafür tut, um das Flumserberg Ladies Open auch in diesem Jahr möglich zu machen», sagt Melanie Mätzler, Hauptverantwortliche des Turniers der LET-Access Tour. Damit die zurzeit in der Schweiz geltenden Einreisebestimmungen von den Spielerinnen eingehalten werden können, hat die Tour deshalb die Turniere in Schweden, welche unmittelbar vorher hätten stattfinden sollen, verschoben. Auch mit dem Golfclub Gams-Werdenberg wurde ein Weg gefunden, welcher die Durchführung des Turniers in Übereinstimmung mit den national und international anwendbaren Schutzmassnahmen möglich macht. «Es ist für alle viel aufwändiger, doch wir wollen auch ein Zeichen setzen, nicht zuletzt, um den Spielerinnen eine Auftrittsmöglichkeit zu bieten», fügt sie an.
Im Vorjahr nutzte die Schweizer Amateurin Elena Moosmann das Turnier für ihren ersten Sieg bei den Profis. Damit die Amateurinnen Punkte für die Weltrangliste sammeln können, wird das Flumserberg Ladies Open wieder traditionell mit drei Strokeplay-Runden ausgespielt. Dieses Jahr wird sogar noch einen Tag länger in Gams gegolft. Die besten 16 Profis kämpfen über drei Mal 9-Loch-Matchplay um ein zusätzliches Preisgeld von 10 000 Euro. Das Finale wird dann am Sonntag 6. September von Teleclub Zoom live übertragen. 
Für Melanie Mätzler, ist es ein Anliegen, allen Sponsoren und ProAm Teilnehmern sowie den übrigen Beteiligten für die grosse Loyalität und die flexible Haltung bei der Zusammenarbeit zu danken. «In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass beim Flumserberg Ladies Open vom Hauptsponsor bis zu den freiwilligen Helfern alle am gleichen Strang ziehen, was letztlich dazu führte, dass die Verschiebung des ganzen Turniers und damit die neue Durchführung überhaupt möglich geworden sind.»