Die Kennzahlen der Nachhaltigkeit
Swiss Golf hat 2022 die Marke von 100'000 Golferinnen und Golfern überschritten. So viele Menschen tragen zur Nachhaltigkeit des Golfsports in der Schweiz bei.
Umwelt
Fläche - Golfplätze nehmen in der Schweiz eine Fläche von 4200 ha ein. Das entspricht 0,1 Prozent der Landesfläche.
Biodiversität - Mindestens 33 Prozent der Gesamtfläche eines Golfplatzes sind natürliche Lebensräume (Wiesen, Wälder, Flüsse, Biotope), in denen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten heimisch sind.
Pflanzenschutzmittel - Ihr Einsatz ist in den letzten zwei Jahrzehnten stetig zurückgegangen und konzentriert sich im Wesentlichen auf rund 2 Prozent der Fläche eines Golfplatzes (die Greens).
Wasser - Der jährliche Verbrauch eines 18-Loch-Platzes liegt im Durchschnitt bei 21’000 m3. Rund 24 Prozent der Fläche eines Golfplatzes werden bewässert. In Trockenzeiten kann die bewässerte Fläche stark reduziert werden und sich nur auf die Greens beschränken (ca. 2 Prozent der Gesamtfläche).
Globale Erwärmung - In städtischen Gebieten in der Schweiz beträgt der durchschnittliche Kühleffekt eines Golfplatzes 2.6 °C.
Wirtschaft
Jeder der 98 Golfplatzbetreiber in der Schweiz beschäftigt durchschnittlich 15 Personen in Vollzeitäquivalenten und stärkt damit die lokale Wirtschaft sowie den Tourismus in den Regionen.
Mehr als 70 Prozent der Schweizer Golfplätze sind von der GEO Foundation for Sustainable Golf zertifiziert oder befinden sich im Zertifizierungsprozess und haben Anspruch auf das «Swisstainable»-Label von Schweiz Tourismus.
Sozial
Wegen seiner gesundheitlichen und sozialen Vorteile wird Golf von Menschen jeden Alters und aus allen sozialen Schichten gespielt. 40 Prozent der 100'000 registrierten Golferinnen und Golfer sind Mitglied in einer der beiden öffentlichen Golforganisationen, die «Golf für alle» fördern.

Strategische Ziele von Swiss Golf
2027: Alle Schweizer Golfplätze haben die GEO-Zertifizierung durchlaufen. Die GEO Foundation for Sustainable Golf bietet eine weltweit anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung im Golfsport an.
2027-2028: Der Wasserverbrauch der Schweizer Golfplätzen ist erhoben, und es werden Optimierungsmassnahmen entwickelt.
2028: Die Biodiversität aller Schweizer Golfplätze ist dokumentiert.
2030: Die Schweizer Golfplatzbetreiber sind in der Lage, ohne synthetische Pestizide auszukommen.
2035: Der Golfsport in der Schweiz ist CO2-neutral.


